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Vorbereitungen/Preparations

Bevor mein Abenteuer starten kann, müssen einige Sachen erledigt und vor allem geklärt werden. Aber ich fange einfach mal von ganz vorne an.

 

Nachdem ich beschlossen hatte, meine englischen Sprachkenntnisse im Rahmen einer Sprachreise zu verbessern, sind Bekannte von mir auf eine Sprachreisen und Schüleraustausch Messe gegangen. Sie kamen mit der Idee wieder, besser für drei Monate ins Ausland zu gehen, da dieses viel effektiver sei. Bisher hatte ich diesen Gedanken nie zugelassen, so lange von zu Hause, meiner Familie und Freunden weg... Doch je mehr ich mich mit einem Auslandsaufenthalt beschäftigte, desto eher konnte ich mir das vorstellen. Es entwickelte sich ganz langsam und wurde dann immer mehr zu einem großen Traum. Ein Land war auch schnell gefunden: Neuseeland! Ein Reiseziel, dass nicht weiter entfernt sein könnte, aber mich schon lange fasziniert hat. Ich bin dann selbst auch einmal zu so einer Schüleraustausch-Messe gegangen. Hier stellen sich viele verschiedene Organisationen vor, mit denen man ins Ausland gehen könnte. Eine Agentur davon hat mir sehr gut gefallen. Ich habe eine Bewerbung geschrieben und ein paar Wochen später ein Gespräch mit einer sehr netten Mitarbeiterin in Hamburg geführt. Es hörte sich alles sehr interessant an.

Doch von einem Klassenkameraden, der ebenfalls ein Auslandsjahr in Neuseeland macht, wurde mir dann Bildungsberatung global (Bibeglo) empfohlen und meine Eltern und ich dachten uns, dass es nicht schaden kann, sich noch eine weitere Organisation anzuhören. Frau Mollnow, die Inhaberin von Bibeglo, kam dann zu uns nach Hause und hat uns Neuseeland näher gebracht. Sie hat mir auch bereits einige High Schools vorgestellt. Wir kamen ziemlich schnell überein, dass es in meinem Fall sinnvoller ist, ein halbes Jahr nach Neuseeland zu gehen, nach drei Monaten hat man sich gerade so richtig eingelebt und dann muss schon wieder die Heimreise angetreten werden. Außerdem finde ich ein halbes Jahr auch schulisch gesehen entspannter, denn bei drei Monaten hätte ich sämtliche Arbeiten nachschreiben müssen. Ich habe mich bei Bibeglo sofort gut aufgehoben gefühlt, was vielleicht auch daran liegt, dass die Organisation relativ klein ist. Es wirkte irgendwie persönlicher, individueller und "familiärer". Frau Mollnow konnte und kann man jederzeit anrufen oder anschreiben. Sie war mehrmals bei uns zu Hause und hat all unsere Fragen beantwortet und uns all unsere Sorgen genommen.

Nachdem ich mich intensiv mit Neuseeland beschäftigt hatte stand fest, ich möchte in den Norden der Nordinsel. Frau Mollnow nannte mir einige mögliche Schulen und ich hatte die Qual der Wahl. Anschließend kam Frau Mollnow wieder zu uns und ich habe mit ihr meine Favoriten besprochen. Ganz oben: Die Whangarei Girls High School (WGHS), die Kamo High School in Whangarei und die High School in Queenstown. Leider mussten wir die WGHS und die Schule in Queenstown aussortieren, da sie kein Spanisch anbieten, was für mich zwingend erforderlich ist. Nachdem ich die Schulanmeldung für die Kamo High School abgeschickt hatte und auch schon angenommen wurde, fand ich durch Zufall heraus, das die WGHS auf ihrer Homepage mit Spanisch wirbt. Frau Mollnow erkundigte sich und tatsächlich, seit neuestem kann man Spanisch belegen. Also wieder alles auf Anfang. Abmeldung von der Kamo High School und Anmeldung an der Whangarei Girls High School. Ich habe so viel gutes über den School Spirit etc. einer reinen Mädchenschule gelesen und gehört. Außerdem gefiel mir der Gedanke mal was ganz anderes zu machen. Auf eine "normale" High School zu gehen, kann ja jeder. Trotzdem: So viel Aufwand nur wegen einer Fremdsprache ... egal! Die Girls High School nahm mich an. Ich musste nun einen sogenannten "Student letter" ausfüllen, in dem ich so einiges über mich Preis gab und eine Foto-Collage erstellen, damit die Schule und meine "neue" Familie mich schon im Vorfeld besser kennenlernen können. 

 

Nun ein Jahr später habe ich erfolgreich ein Visum, eine Visa Karte und einen Reisepass  beantragt, eine Krankenversicherung abgeschlossen, die Flugtickets gebucht sowie das Vorbereitungsseminar von Bibeglo besucht, in dem wir uns mit Neuseeland als Land, dem Flug im allgemeinen und mit "worst case scenarios" beschäftigt haben. Außerdem haben ehemalige Austauschschüler berichtet und uns praktische Tipps gegeben. Wir haben außerdem einen Haufen Zettel mit wichtigen Informationen erhalten. Inzwischen habe ich sogar meine Gastfamilie bekommen und bereits E-Mail Kontakt aufgenommen. Es klingt alles toll und ich bin sehr zufrieden und freue mich schon sehr, sie alle persönlich kennenzulernen.

 

Jetzt fehlt nur noch das Koffer packen. Bald geht es los.

 

English:

Before my adventure could started, some things had to be done and I had to check lots of different stuff but I will tell you the story from the beginning. 

 

After I decided to improve my English with a two week vacation in Europe a classmate and his mother visited a trade fair abroad and came back with the idea to go for three month abroad because that makes more sense if you want to improve a language. I had never thought about it. It´s so far away from home, my family and my friends. But the more I thought about it the more I liked the idea. Honestly at the beginning I was so scared about the idea but then it became more and more a big dream. To find a country was easy: New Zealand! A destination that couldn't be further away but it has fascinated me since years. I visited a trade fair abroad too. There were many different organizations. I really liked one of the organizations and I wrote an application and a few weeks later I had a really nice conversation with a woman from the organization in Hamburg but a classmate, who also spends a year abroad in New Zealand, told us something about his organization. So my parents called Mrs. Mollnow the owner of Bibeglo and she came to my house and told about New Zealand and the High schools. She showed me some High schools, which are possible. Also we came to the conclusion that it would make more sense to go to New Zealand for half a year because after three month I would have to write all exams at my home-school that are written in the time when I am abroad. So I would spend the time in New Zealand with learning for my school in Germany and that is not cool. So I am very happy with the decision to go for half a year. Bibeglo is a really small and familiar organization and I can always call or write Mrs. Mollnow and she takes care of all my worries. After I learned lots about New Zealand I decided to go to the North Island. Actually at the beginning I wanted to go to Queenstown but the High school there hasn't Spanish but this subject is really important for my school in Germany. So I have to have this subject. Mrs. Mollnow showed me some possible High schools. At the top: Whangarei Girls High School and the Kamo High School in Whangarei but the WGHS hadn't Spanish as well. After I sent the school registration to the Kamo High School and was accepted I found out that the WHGS has Spanish yet. We asked Mrs. Mollnow and she asked the school and yes they have it. So everything back to the beginning. Unscribed from the Kamo High School and registered at the WGHS. I read and heard so many good things about the school spirit and stuff like that of a girls´ school. I also liked the idea of doing something completely different to my life in Germany. Nevertheless: So much effort because of a language. “No matter!" The girls high school accepted me and I was happy. Then I wrote a student letter, in which I said something about me and made a photo collage. So that the school and my homestay family can know more about me.

 

Now, a year later I have a visa, a visa card and a passport. I have also a health insurance coverage, flight tickets and I visited the Bibeglo preparation meeting. We learnt there a lot of New Zealand, the flight and talked about "worst case scenarios". In addition, former exchange students reported and gave us some tips. We also got a booklet with the most important things. Meanwhile, I contacted my host family via e-mail. It sounds great and I am looking forward to meet them.

 

Now I have to pack my suitcase. It starts soon.

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Kommentare: 1
  • #1

    diecoolesau (Donnerstag, 15 Februar 2018 03:47)

    OMG du bist so toll *-* ich liebe dich